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AK Wissenschaft und Forschung

 

CDA-Sommertour mit Elke Hannack in der Albert-Ludwigs Universität Freiburg

 

Im Rahmen der CDA Sommertour besuchte am 21. Juli die stellv. DGB Vorsitzende und Mitglied des CDU-Bundesvorstandes Elke Hannack zusammen mit dem CDA-Kreisvorstand die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Sie wurde vom Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Schiewer und dem Kanzler Dr. Schenek begrüßt. Begleitet wurde sie von den beiden Bundestagsabgeordneten Matern von Marschall und Peter Weiss, sowie dem Kreisvorsitzenden der CDU Peter Kleefass, dem Stadtrat Dr. Klaus Schüle, dem CDA-Kreisvorsitzenden Freiburg Hansjörg Klumpp, der Gleichstellungsbeauftragten Frau Dr. Ina Sieckmann-Bock und dem Vorsitzenden des AK Wissenschaft und Forschung PD Dr. Bernd Kammerer. Insgesamt waren 16 Teilnehmer zur Diskussion geladen, bei der sozialpolitische Themen, die die Universität Freiburg betreffen, im Fokus standen. Der Rektor eröffnete die Diskussion mit einem allgemeinen Überblick über die hochschulpolitische Positionierung der Universität und die Einordnung in die Exzellenzinitiative des Bundes. Er verband seine Ausführungen mit dem Wunsch auch weiterhin die forschungsstarke Spitzenposition der Universität bewahren und ausbauen zu können. Ein zentrales Thema war die Personalentwicklung der Mitarbeiter auf den unterschiedlichen Qualifikationsebenen. Von 2006 bis 2014 erhöhte sich das Personal von 4761 auf 6864 Mitarbeiter, wobei 857 sich in Beamtenverhältnissen befinden – das Freiburger Uniklinikum beschäftigt ca. 10000 Mitarbeiter. Durch die Einführung des „Tenure Track“-Verfahrens für Juniorprofessoren ist ein landesweit neues Verfahren zur Verstetigung von befristeten Beamtenverhältnissen geschaffen worden. Zudem betonte der Rektor, dass mit diesem Verfahren ein Standortvorteil gegenüber den US-amerikanischen Universitäten geschaffen wurde. Hierdurch wird Nachwuchswissenschaftlern nach einer positiven Evaluierung der Übergang von einer befristeten W1 auf eine unbefristete W3 Professur ermöglicht. Seit 01.04.2015 wurde auch eine neue Rahmenpromotionsordnung erlassen. Diese beinhaltet den Abschluss einer schriftlichen Promotionsvereinbarung, die Errichtung eines Ombudsverfahrens für Streitfälle, sowie ein Doktorandenkonvent auf Fakultätsebene. In der danach eröffneten lebhaften Diskussion verwies Elke Hannack auf das Problem der Universitätsfinanzierung über Drittmittel, die zugunsten einer erhöhten Grundfinanzierung zurückgeführt werden müsste. Kanzler Dr. Schenek mahnte ebenfalls eine solide Grundfinanzierung bei steigenden Drittmittelvolumina an. Frau Hannack sprach sich für eine Balance aus Forschung und Lehre als zentrales Ziel für die weitere Universitätsentwicklung aus. Zudem betonte sie, dass der Bachelor-Studiengang kompetenzgebunden an die Berufspraxis angepasst werden müsste. Sie beklagte die fehlende Interaktionsmöglichkeit der Gewerkschaften, hervorgerufen durch das Sonderbefristungsrecht. Abschließend bedankte sich Herr Rektor Schiewer für den Besuch von Frau Hannack und den übrigen Gästen der CDU Freiburg für die anregende Diskussion.

 

2015-07-21 CDU Besuch Uni-Freiburg

Besuch von Frau Hannack an der Universität Freiburg

Von links nach rechts: Herr Bissinger, Herr Hettich, Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Schiewer, Frau Elke Hannack, Dr. Schüle, PD Dr. Kammerer, Herr Busshardt, Kanzler Dr. Schenek, Herr Klumpp, Herr Kleefass

 

 

Stammtisch BioValley im Februar 2014 : „Change Perspective - Herausforderungen für ein junges Unternehmen‟

 

Stammtisch Biovalley1

Der AK Wissenschaft und Forschung der CDU Freiburg besuchten im Februar den BioValley Stammtisch, der diesmal den General Manager der Actelion Pharmaceuticals Deutschland GmbH, Freiburg, Herrn Michael Danzl, zum Vortrag eingeladen hatte. Das Thema des Vortrages lautete „Change Perspective - Herausforderungen für ein junges Unternehmen‟. Herr Danzl präsentierte Actelion als ein biopharmazeutisches Unternehmen, das Medikamente für bisher unzureichend behandelbare Krankheiten erforscht, entwickelt und vermarktet. Actelion ist in mehr als 25 Ländern mit eigenen Niederlassungen vertreten. Actelion ist spezialisiert in der Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von neuen synthetischen, kleinmolekularen Substanzen als innovative Medikamente für seltene Krankheiten. Das Unternehmen gilt als ein erfolgreicher Vertreter für das trinationale BioValley.

 

Matern von Marschall und Bernd Kammerer besuchen das BioValley Freiburg – Ein Motor der wirtschaftlichen Entwicklung am Oberrhein

Bio-valley klein

 

Im November 2013 besuchten Matern von Marschall (MdB) und PD Dr. Bernd Kammerer, Vorsitzender des Arbeitskreises Wissenschaft und Forschung der CDU Freiburg, das BioValley Freiburg in der Engesserstrasse und besichtigten die Firma ChemCon, die als ein Vorzeigeunternehmen der Biotech-Region gilt. Der ChemCon-Geschäftsführer Dr. Raphael Vogler und der Geschäftsführer des BioValley e. V. Manfred Claassens freuten sich über den Besuch und informierten in einem Gespräch über die wirtschaftlichen Perspektiven der BioTech/LifeScience Branche in der Region. Mit seinem Besuch wollte sich der Bundestagsabgeordnete ein Bild über die Arbeit von Vernetzungsprojekten wie BioValley machen und Impulse aus der Wirtschaft aufnehmen. Dr. Raphael Vogler, Mitgründer und ehemaliger Präsident von BioValley und Manfred Claassens erläuterten zusammen am Beispiel BioValley die Leistungsfähigkeit von Vernetzungsprojekten. Beim anschließenden Firmenrundgang konnten sich die Besucher einen detaillierten Eindruck über die Produktionsabläufe zur Herstellung von Arzneimittelwirkstoffen machen und die hohen Qualitätsstandards bei ChemCon erfahren. Matern von Marschall und Bernd Kammerer zeigten sich beeindruckt von der Innovationsfreudigkeit und dem technischen Know-how, welches sie vorgefunden haben. Das trinationale BioValley existiert seit über 15 Jahren und vereinigt französische, schweizer und deutsche Akteure aus den Life Sciences zu einem Netzwerk von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Technologieförderern am Oberrhein. Im Rahmen des INTERREG III‐Programms wurde das Netzwerk durch die EU zwischen 2002 und 2007 zu einem trinationalen BioTech‐Cluster ausgebaut. Dieser wurde zwischen 2008 und 2012 im Rahmen des INTERREG IV‐Programms um den Schwerpunkt Medizintechnik erweitert und als Motor für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region endgültig etabliert. Das BioValley ist ein Vorreiter der 2010 gegründeten „Trinationalen Metropolregion Oberrhein" und dient der EU heute als Musterbeispiel für die Etablierung weiterer grenzüberschreiten Cluster in Europa.

 

Landesfachausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst der CDU Baden-Württemberg

Am 3. Juli 2012 fand die Konstituierung des Landesfachausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Stuttgarter Landtag statt. Als Vorsitzende wurde einstimmig Frau Dr. Gisela Meister-Scheufelen, Lenningen, gewählt. Mitglied und Vertreter des Kreisverbandes Freiburg ist PD Dr. Bernd Kammerer, der ebenfalls den AK „Wissenschaft und Forschung" der CDU Freiburg leitet. Der Landesfachausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst beschäftigt sich mit allen wissenschafts-, hochschul- und forschungspolitischen Fragestellungen.

Der Landesvorsitzende Thomas Strobl weist darauf hin, dass der Landesvorstand die Schwerpunkte beim aktuellen Zuschnitt durchaus bei Forschung und Wissenschaft gesehen habe, aber die Landesfachausschüsse gleichwohl entsprechend dem Zuschnitt der Ministerien eingerichtet worden seien. In einer intensiven Diskussion sprechen sich einige Mitglieder dafür aus, beide Bereiche eher zu trennen, andererseits gebe es auch bei einer Reihe von Themen, wie z.B. der Finanzierungsproblematik Überschneidungen. Jedenfalls dürfe es keine parallele Behandlung von Kunstthemen im Landesfachausschuss und im Kunstbeirat geben. Es wird am Ende der Diskussion festgestellt, den an Kunstthemen interessierten Mitgliedern des Landesfachausschusses die Mitarbeit im Kunstbeirat zu ermöglichen, den Kunstbereich aber im Themenspektrum des Landesfachausschusses beizubehalten.
Die Vorsitzende schlägt die Behandlung folgender Themen zur Diskussion vor:
Behebung des Fachkräftemangels durch geeignete Instrumente / Qualifikationsbedarf der Wirtschaft / Ablösung von Fachkräften durch Akademiker
Finanzierung der Hochschulen unter besonderer Berücksichtigung steigender Finanzbedarfe im Hochschulsystem sowie der Schuldenbremse
Qualitätssteigerung und Persönlichkeitsbildung in der Hochschulausbildung / Nachwuchs-förderung
Kulturelle Einflüsse bei der Nachwuchsförderung, Frauenförderung in der Wissenschaft und Forschung
Bedeutung der Akademisierung für die Gesellschaft
Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Bildungssystems, unserer Forschung und Kunst nach Bologna und den Sparbeschlüssen
Außerdem wird das Thema der Zeitverträge in der Wissenschaft (Nachwuchsförderung) vorgeschlagen. Auch die Finanzierung von Theatern und Orchestern soll beraten werden. Insgesamt wird eine Aufteilung in „harte" Themen (Finanzierung, Qualifizierung) sowie „weiche" Themen (gesellschaftliche Implikationen) gesehen.
Es wird vereinbart, mit dem Thema der Akademisierung der Gesellschaft zu beginnen und eine Priorisierung weiterer Themen in der nächsten Sitzung durchzuführen.

 

Neugründung des CDU Arbeitskreises „Wissenschaft und Forschung“ im Biergarten Feierling

Im Biergarten Feierling fand am 16. August in heiterer Runde die Neugründung des AK „Wissenschaft und Forschung “ der CDU Freiburg statt. Die Gründungsveranstaltung, die im Anschluss an den traditionsreichen „CDU-Stammtisch“ stattgefunden hat, vereinigte CDU Mitglieder aus ganz unterschiedlichen Fachdisziplinen – sowohl Naturwissenschaftler als auch Geisteswissenschaftler sind vertreten, so dass die Basis für eine kompetente Sacharbeit gelegt ist. Der AK steht natürlich allen interessierten Mitgliedern der CDU offen, selbstverständlich auch Mitgliedern, die beruflich nicht im wissenschaftlichen Bereich oder im Bereich der Forschung arbeiten - sich aber sehr stark für diese Bereiche interessieren. Die Gründungsmitglieder Otmar Klenert, Vinzenz Bothe, PD Dr. Antonio Iglesisas, Michael Keller, Kim Karcher, Sergiy Bogomolov, Dr. Eliko Ciklauri-Lammich, Mario Mergelsberg, Ulrich Schroeder, Matern v. Marschall wählten PD Dr. Bernd Kammerer zum Leiter des neuen CDU AKs, der die Konzeption des AKs vorstellte und eine erste Sichtung der Themen vornahm. Die Palette der von den Mitgliedern angesprochenen Themen reichte von allgemeinen Fragen zur Hochschulfinanzierung, über ethischen Fragen der Gentechnik und zur Frage der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft und Forschung bis hin zur Frage der wirtschaftlich sinnvollen Verwertung von Forschungsergebnissen der Universitätsforschung. Bernd Kammerer ist seit dieser Legislaturperiode ebenfalls Mitglied im CDU-Landesfachausschuss „Wissenschaft, Forschung und Kunst“ im Stuttgarter Landtag, so dass sich hierdurch eine sinnvolle Verzahnung ergibt und Themen des Landesfachausschusses auch auf kommunaler Ebene diskutiert werden können bzw. spezifische Anliegen der CDU Freiburg auch auf die Landesebene „transportiert“ werden sollen. Ein übergeordnetes Ziel des neuen AKs soll die wissenschaftspolitische Positionierung darstellen, da dieser Bereich insbesondere für den Wissenschaftsstandort Freiburg eine ganz besondere Bedeutung besitzt. Ist doch die Albert-Ludwigs- Universität Freiburg nicht nur einer der größten Arbeitgeber im Kreis, sondern sie besitzt auch eine ausgezeichnete internationale Reputation, die der ganzen Stadt Freiburg und dem Landkreis zu Gute kommt. Des Weiteren sind die ebenfalls renommierten außeruniversitären Forschungsinstitute - zwei Max-Planck-Institute und fünf Fraunhofer-Institute - zu nennen, die das wissenschaftliche Profil Freiburgs prägen. Die wissenschaftspolitische Positionierung darf nicht den Grünen oder der SPD überlassen werden, sondern wir müssen hier klar Flagge zeigen, CDU-Inhalte vermitteln und die Meinungsführerschaft in diesem wichtigen Bereich übernehmen. Als erstes Diskussionspapier wurde im AK die „Freiburger Innovationscharta “ vom Juni 2011 sehr konträr diskutiert. Diese Innovationscharta wurde von der Stadt Freiburg, vertreten durch OB Dr. Dieter Salomon und der Universität Freiburg, vertreten durch den Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Jochen Schiewer, entworfen, mit dem Ziel, die strukturelle Zusammenarbeit zwischen beiden Partnern zu intensivieren. Insbesondere wurden die ernsthaften Absichten des OB angezweifelt, ob er die hier formulierten ambitionierten Ziele tatsächlich in die Tat umsetzen wolle. Eine vertiefende Diskussion dieser „Innovationscharta“ mit dem OB wurde deshalb auf die Agenda des AKs gesetzt.

 

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